Die in diesem Buch behandelten Hauptthemen sind
Wir möchten zitiert werden. Ein vorbildliches Beispiel findet sich hier:
Ein Mitglied des Autorenteams hat dem ef-magazin ein Interview gegeben:
Das Buch beschäftigt sich mit Deutschlands offener Wunde, den Familien. Die Scheidungsrate stagniert auf hohem, die Geburtsrate stagniert auf niedrigem Niveau, die Eheschließungen nehmen kontinuierlich ab. Seit nun mehr 40 Jahren fehlen mit einer Geburtenrate von 1,4 Kindern pro Frau 1/3 des Nachwuchses zu den gesellschaftserhaltenden 2,1 Kindern pro Frau. Deutsche Frauen, die heute Kinder bekommen könnten, wurden schon vor 25 Jahren nicht geboren, andere sind mit der Berufskarriere zu beschäftigt, um selbst Kinder zu bekommen. Männer sind entnervt wegen Kindesentziehungen, Umgangsboykotten und horrenden Unterhaltsforderungen nach der Scheidung.
Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein! (Kurt Tucholsky [1])Ist der Zeitgeist schuld? Oder der Verlust von Werten und Verfall der Sitten?
Eine bedenkliche ideologische Aufladung des Familienbegriffs verhindert eine notwendige und überfällige gesellschaftliche Auseinandersetzung über die Zukunft der Familie in Deutschland. Stattdessen beherrschen Ideologien wie Gleichstellung, Feminismus und Genderismus den Diskurs. Die daraus folgende verfehlte Familienpolitik und eine ausufernde HelferInnenindustrie gefährden zunehmend die Familie.Mit der Wahrheit ist es wie mit einer stadtbekannten Hure. Jeder kennt sie, aber es ist peinlich, wenn man ihr auf der Straße begegnet. (Wolfgang Borchert [2])Die Politik setzt weiter auf Einwanderung statt auf eigenen Nachwuchs. Der Staat zerstört Familien, indem er die Autonomie und Eigenverantwortung der Familie durch eine Familienpolitik untergräbt, die alles bis in die intimsten Lebensbereiche reglementiert. Politiker versprechen in jedem Wahlkampf, etwas für die Familien tun zu wollen, doch es kann bezweifelt werden, ob sie noch wissen was Familie ist und was Familie ausmacht. Dazu lebt eine aufgeblähte Helferinnen- und Scheidungsindustrie von der Familienzerstörung wie die grauen Herren in Michael Endes Momo von Zigarren aus getrockneter Zeit, die sie zuvor Menschen zu sparen genötigt haben.
Die Ausweitung des Wohlfahrtsstaates untergräbt die Eigeninitiative und das Verantwortungsgefühl. Seit jeder Einzelne in der Gesellschaft Gegenstand permanenter öffentlicher Sorge geworden ist, dringt der Staat immer tiefer in die Privatsphäre vor. (Norbert Bolz [3])Ein breiter öffentlicher Diskurs über die Familie in der Gesellschaft ist überfällig. Das Buch möchte helfen, die Widersprüche und Dilemmata unserer Zeit aufzeigen sowie eine Diskussion in Gang setzen, die zu führen sich lohnt.
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